KESB Aufsicht

Pressegespräch vom 2. Dezember 2014

2 Jahre KESB - Zwischenbilanz aus Fachsicht

Anfangs 2013 haben in der ganzen Schweiz professionelle Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) die Vormundschaftsbehörden in den Gemeinden abgelöst. Nach knapp zweijähriger Tätigkeit der neuen Behörden ziehen verschiedene Fachleute eine Zwischenbilanz.

Am 1. Januar 2013 ist nach einer Vorlaufzeit auf Bundesebene von gut 20 Jahren sowie nach rund sechsjährigen Umsetzungsarbeiten im Kanton Zürich das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht in Kraft getreten. Damit verbunden ist insbesondere die Neuorganisation der Behördenstruktur: Neu nehmen 13 interdisziplinär zusammengesetzte und – mit Ausnahme der Stadt Zürich – interkommunal organisierte Fachbehörden die Aufgaben im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht wahr.
In der letzten Zeit standen die KESB vermehrt in der Kritik, die oftmals harsch und unzutreffend ist. Das Pressegespräch vom 2. Dezember 2014 leistet einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion. Zudem wird die bisherige, knapp zweijährige Tätigkeit der KESB aus Fachsicht gewürdigt.
Die Zwischenbilanz fällt positiv aus: Die KESB sind voll funktionsfähig und erfüllen ihre Aufgaben rechtskonform.

Ablauf Pressegespräch

  • Begrüssung und Einleitung
    Arthur Helbling, Leiter Gemeindeamt
  • Tätigkeitsfelder und Arbeitsweise der KESB
    Ruedi Winet, Präsident KESB-Präsidien-Vereinigung (KPV) und Präsident KESB Bezirk Pfäffikon ZH
  • KESB und AJB-Mandatszentren
    André Woodtli, Leiter Amt für Jugend- und Berufsberatung
  • Kostenentwicklung teure Kindesschutzmassnahmen 2012/2013
    Armin Manser, Abteilungsleiter Soziales Stadt Uster
  • Beurteilung der KESB-Tätigkeit aus Sicht der Aufsichtsbehörde
    Rolf Bieri, Vertreter der Aufsichtsbehörde über die KESB, Gemeindeamt
  • Schlussbetrachtung
    Arthur Helbling, Leiter Gemeindeamt